Wasseraufbereitung, in Sizilien wurden 13 Eingriffe abgeschlossen und 22 Baustellen im Gange. Fatuzzo: «Neue Nutzungsansätze»

Wasseraufbereitung, in Sizilien wurden 13 Eingriffe abgeschlossen und 22 Baustellen im Gange. Fatuzzo: «Neue Nutzungsansätze»
Wasseraufbereitung, in Sizilien wurden 13 Eingriffe abgeschlossen und 22 Baustellen im Gange. Fatuzzo: «Neue Nutzungsansätze»

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Zu den laufenden Baustellen gehören der neue Agrigento-Reiniger und in Palermo die Verdoppelung des Acqua dei Corsari-Reinigers sowie die Fertigstellung des südöstlichen Kollektors

Aus Redaktionsbeirat | 15. Mai 2024

Bisher sind gegen Italien vier Vertragsverletzungsverfahren im Bereich Abwasser anhängig. Die ersten drei wurden bereits vom Europäischen Gerichtshof verurteilt, das vierte läuft noch. Die pauschale Geldstrafe beträgt täglich (aufgrund einer Folgestrafe). Bisher gilt es nur für das erste Vertragsverletzungsverfahren und ist den gleichwertigen nicht konformen Einwohnern angemessen und hat einen degressiven Charakter. Sizilien ist von allen vier Verfahren betroffen und liegt hinsichtlich der Anzahl der betroffenen Ballungsräume an erster Stelle. In Bezug auf die ersten beiden Vertragsverletzungsverfahren führt der Kommissar 67 Maßnahmen zum Bau von Abwassernetzen zur Modernisierung von Kläranlagen in allen sizilianischen Provinzen außer der von Enna durch.

Der Umsetzungsstand beträgt 13 abgeschlossene Eingriffe und 22 Baustellen im Gange. Zu den abgeschlossenen und in Betrieb befindlichen Eingriffen gehören die Kläranlagen von Trabia und Cefalù sowie die Abwassernetze von Sferracavallo und Via Agnetta in Palermo. Zu den laufenden Baustellen gehören zwar der neue Wasseraufbereiter von Agrigento und in Palermo die Verdoppelung des Wasseraufbereiters Acqua dei Corsari und die Fertigstellung des südöstlichen Wassersammlers. Ziel ist jedoch vor allem die Wiederverwendung des gereinigten Wassers. „Es gibt viel zu tun“, erklärt der außerordentliche Regierungskommissar für Wasseraufbereitung, Fabio Fatuzzo, „wir brauchen neue Richtlinien und einen neuen kulturellen Ansatz für die Wassernutzung.“ Vor dem Hintergrund der Dürre, die wir in Sizilien erleben, sollte man sich eine Regel vorstellen, die in Neubauten zwei Leitungen vorsieht, eine für die Trinkwasserversorgung in unseren Häusern und eine weitere, beispielsweise für die Toilettenspülung, für alkoholfreies Wasser. zum Trinken bestimmt. „Wir können es uns nicht länger leisten“, fügt Kommissar Fatuzzo hinzu, „dass in Kläranlagen gereinigtes Abwasser ins Meer gelangt und beispielsweise nicht in der Landwirtschaft oder zum Waschen von Transportmitteln verwendet wird.“COPYRIGHT LASICILIA.IT © ALLE RECHTE VORBEHALTEN


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