Schüsse auf dem Platz: Angeklagter ist versuchter Mord – Teramo

NERETO. Er hätte den Provinzrat Luciano Giansante im Zentrum von Nereto erschossen, nur um ihn zu erschrecken, in der Überzeugung, dass der Politiker zu den Leuten gehörte, die ihn jahrelang verfolgt und verspottet hatten. Das geht aus der Vernehmung des am 22. Mai festgenommenen 56-jährigen Alberto Garzarelli vor dem Ermittlungsrichter im Teramo-Gefängnis hervor.

Der Mann muss sich wegen versuchten Mordes verantworten, denn dieser Schlag, der glücklicherweise nur Giansantes linken Oberschenkel streifte und Prellungen verursachte, hätte viel schwerwiegendere Folgen haben können.

Nach unseren Erkenntnissen muss sich der 56-Jährige auch wegen Widerstands gegen einen Amtsträger verantworten, weil er den Ermittlern zufolge unmittelbar nach den Schüssen auf der Piazza Marconi einen Benzinkanister auf die Polizei geworfen und sich anschließend im Haus verbarrikadiert hatte; sowie Verletzungen und illegaler Waffenbesitz. Dass es zwischen den beiden, die schon lange Nachbarn waren, alte Meinungsverschiedenheiten gab, ist auf Garzarellis Facebook-Seite nachzulesen, die einige Episoden erzählt.

Eine Situation, die bereits vor den Ereignissen vom vergangenen Mittwoch zu Beschwerden und Meldungen geführt hatte, auch von Garzarelli selbst, wie er selbst in den sozialen Medien schreibt. Der 56-Jährige postete in den sozialen Medien, obwohl er in seinem Haus verbarrikadiert war.

Sein Anwalt Luca Macci forderte, die vorsorgliche Maßnahme der Haft im Gefängnis durch einen Hausarrest zu ersetzen.

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