Alpitronic, Feuerwehrleute noch vor Ort – News

24 Stunden nach Ausbruch des Großbrandes bei der Alpitronic in Bozen sind die Feuerwehrleute noch immer vor Ort, um die Lage zu überwachen und etwaige Ausbrüche zu löschen. Fünfzehn Feuerwehrleute hielten die ganze Nacht über Wache, um bei erneutem Aufflammen der Flammen umgehend eingreifen zu können. Das Feuer zerstörte eine Lagerhalle, die derzeit aufgrund von Renovierungsarbeiten leer steht. Ein Teil des Bauwerks ist einsturzgefährdet und muss mit Bulldozern abgerissen werden.

Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft Bozen, wie in solchen Fällen üblich, eine Akte wegen sogenannter Nichtstraftaten eröffnet und wartet auf den Bericht der ständigen Feuerwehr über die Brandursachen. Ersten Hypothesen zufolge könnten die Flammen bei Wartungsarbeiten auf dem Dach von der Größe von zwei Fußballfeldern entstanden sein. Funken könnten von einer Maschine stammen, die dann leicht entzündliches Isoliermaterial in Brand gesetzt hätte.

Das Verwaltungs- und Forschungspersonal wird in den nächsten Tagen von zu Hause aus arbeiten, während die Produktionsabteilung, die von der Feuerwehr vor dem Brand gerettet wurde, nun aufgeräumt wird und dann ihre Tätigkeit wieder aufnehmen wird. Wie der CEO von Alpitronic, Weltmarktführer für Ladestationen für Elektroautos, Philipp Senoner, gegenüber den lokalen Medien, sowohl seinem Unternehmen als auch dem Besitzer des Lagers, erklärte, seien die Unternehmen, die die Arbeiten durchgeführt haben, versichert und wir müssten nun auf das warten Ergebnis der Beurteilungen.

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