Graziano war an den Ermittlungen zum Schießstand von Teulada beteiligt – Nachrichten

Graziano war an den Ermittlungen zum Schießstand von Teulada beteiligt – Nachrichten
Graziano war an den Ermittlungen zum Schießstand von Teulada beteiligt – Nachrichten

General Claudio Graziano, Präsident von Fincantiere, der in seinem Haus in Rom Selbstmord beging, war an den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft von Cagliari zu den Auswirkungen jahrelanger Übungen im Militärgebiet Teulada beteiligt. Gegen ihn und vier weitere Generäle, allesamt ehemalige Stabschefs – Giuseppe Valotto, Danilo Errico, Domenico Rossi und Sandro Santroni – lautet der Vorwurf: Umweltkatastrophe und mehrfacher Totschlag.

Bei der ersten Anklage wurden alle fünf Angeklagten vor Gericht gestellt, während auf die zweite Anklage ein Antrag auf Abweisung durch Staatsanwalt Emanuele Secci folgte, die zweite beantragte er seit Beginn der Ermittlungen.

Während der Ermittlungen hatte die Staatsanwaltschaft den Zustand der Verwüstung der Delta-Halbinsel festgestellt, einer Fläche von drei Quadratkilometern, auf der von 2008 bis 2016 860.000 Übungsschüsse mit 11.875 Raketen abgefeuert wurden, was 556 Tonnen Kriegsgewicht entspricht Material. Doch am Ende der Ermittlungen beantragte Staatsanwalt Secci die Einstellung der Ermittlungen, was der Ermittlungsrichter jedoch ablehnte und stattdessen Zwangsanklagen anordnete.

Während der vorläufigen Anhörung war derselbe Staatsanwalt, der sieben Jahre lang die Todesfälle im Bereich der Militärbasis und die Umweltverschmutzung untersucht hatte, der Ansicht, dass er nicht über die Voraussetzungen verfüge, um einer Anklage vor Gericht standhalten zu können, und drängte darauf Freispruch der Fünf: Nach Ansicht des Richters fehlt der ursächliche Zusammenhang zwischen den Übungen und den Todesfällen durch Krebs, ebenso wie die Elemente fehlen, die eine Hypothese einer Umweltkatastrophe stützen würden – sowohl in tatsächlicher als auch in rechtlicher Hinsicht. Nun, nach anderthalb Jahren weiterer Ermittlungen zu den Todesfällen, hat die Staatsanwaltschaft den Ermittlungsrichter erneut mit den gleichen Gründen um die Entlassung gebeten.

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