was die Vereinbarung mit dem EU-Kartellamt vorsieht

Mindestens eine konkurrierende Fluggesellschaft konkurriert auf Kurzstreckenflügen, die Übertragung eines „kongruenten“ Pakets von Zeitnischen (Start- und Landerechte) auf den Flughafen Mailand-Linate und Maßnahmen zum Schutz insbesondere der Verbraucher, die in der Economy-Klasse reisen, und dies ist daher der Fall empfindlicher auf Preisänderungen. Das Paket von Abhilfemaßnahmen, das das Wirtschaftsministerium und die Lufthansa an das EU-Kartellamt geschickt haben, um grünes Licht für den Einstieg der Deutschen bei Ita Airways zu bekommen, basiert nach Angaben der EU auf diesen drei Aspekten Kurier zwei Community-Quellen. Opfer, die Brüssel am Montag, den 17. Juni, für ausreichend hält und damit das letzte Hindernis für eine Hochzeit in großer Höhe beseitigt.

In Linate

Doch was sieht das Abhilfepaket im Einzelnen vor? Am Flughafen Mailand-Linate würde der Zusammenschluss von Ita und Lufthansa zu einem gemeinsamen Anteil von 63 % der Zeitnischen an einem besonders wertvollen geschäftsorientierten Flughafen führen. Die beiden Unternehmen werden 15 bis 17 tägliche Flugpaare aufgeben (das entspricht 30 bis 34 Flügen in beide Richtungen), mehr als die 11 Flugpaare, die sich derzeit im Besitz der Lufthansa-Gruppe befinden.

Kurzstreckenflüge

Diese Start- und Landerechte werden auf zwei Arten genutzt. Erstens: einer konkurrierenden Fluggesellschaft den Zugang zu den als problematisch identifizierten Strecken in Linate (und Rom Fiumicino) zu ermöglichen. Dieser – der von der EU genehmigt werden muss – muss die gleiche Route und die gleiche Frequenz wie Ita heute und für mindestens drei Jahre gewährleisten. Die zweite Nutzungsart würde es der ankommenden Fluggesellschaft – oder einer anderen, immer noch konkurrierenden Fluggesellschaft – ermöglichen, eine Basis in Linate zu eröffnen und neue Routen zu starten. Die Fluggesellschaften, mit denen eine vorläufige Vereinbarung besteht, sind easyJet und Volotea. Und die Verbindungen sind jene zwischen Linate und Fiumicino mit Lufthansa-Drehkreuzen in Deutschland, Belgien, der Schweiz und Österreich.

Interkontinentale Reisen

Es geht um die Flüge von Italien nach Nordamerika, über die schon lange diskutiert und gestritten wird. Nach teils anstrengendem Hin und Her hat die EU am Sonntagabend eine positive Stellungnahme zum jüngsten Vorschlag abgegeben, der nach Brüssel geschickt wurde. Auf den „problematischen“ Strecken zwischen Rom Fiumicino und San Francisco, Washington, Chicago und Toronto gibt es entweder einen neuen Konkurrenz-Carrier, der die Direktverbindung garantiert (auch in diesem Fall mit der gleichen Frequenz und für mindestens drei Jahre) oder, in Andernfalls müssen zwei Fluggesellschaften anreisen, um einen Flug mit Zwischenstopp zu gewährleisten, der jedoch nicht länger als drei Stunden länger dauert als der Direktflug.

Die 3-Stunden-Beschränkung

Möglicherweise sind diese Fluggesellschaften auch bereits in Betrieb. Zum Beispiel: eine Air France-Reise auf der Strecke Rom-Paris-San Francisco. Liegt die Gesamtdauer aber über den als Grenze festgelegten 180 Minuten – weil beispielsweise der Zwischenstopp in Paris 4 Stunden dauert – dann kümmert sich entweder Air France um eine „Verkürzung“ des Zwischenstopps, um innerhalb von 3 Stunden zu bleiben, oder Italien – Lufthansa wird sich darum kümmern müssen, ihren eigenen Flug nach Paris zu verlegen, um den französischen Interkontinentalflug zu versorgen.

Der Brüsseler Ansatz

Warum diese Position? Nach Angaben des EU-Kartellamts ist dies eine Möglichkeit, Kunden zu schützen, die in der Economy-Klasse fliegen und preisbewusster sind (Zwischenstoppflüge kosten im Durchschnitt weniger als Direktflüge), im Gegensatz zu Geschäftsreisenden, die möglicherweise nur sehr wenige Budgetprobleme haben Er reist beruflich (und das Unternehmen zahlt) oder zum Vergnügen.

Die technischen Schritte

Das grüne Licht der EU (die Ankündigung wird zwischen dem 2. und 4. Juli erwartet) wird der Beginn eines langen operativen und kommerziellen „Umzugs“ sein. CEO Spohr erklärte am Rande der IATA-Generalversammlung Anfang Juni in Dubai, dass „es 18 Monate dauern wird, bis Ita in die Gruppe integriert ist“, zu der Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines, Eurowings und Air gehören Dolomiten, Wartung, Fracht.

Das Joint Venture

Parallel dazu werden Rom und Frankfurt die Regulierungsbehörden der USA und Kanadas um den Beitritt von Ita zum transatlantischen Joint Venture A++ bitten, das Lufthansa mit United Airlines und Air Canada betreibt und das jedes Jahr Einnahmen in Milliardenhöhe garantiert. Ita muss dann von der SkyTeam-Allianz (wo sie heute mit Air France-KLM und Delta Air Lines besteht) zur Star Alliance wechseln, die von Lufthansa mitbegründet wurde und bei der die Deutschen einer der wichtigsten „Aktionäre“ sind.

Die Nominierungen

Apropos Aktionäre: Der Einstieg in ITA – zunächst mit 41 % – wird dazu führen, dass Frankfurt zwei Mitglieder des Verwaltungsrats von Italia Trasporto Aereo Spa (dem Unternehmen, das die italienische Fluggesellschaft verwaltet) ernennt, die zu den drei Mitgliedern hinzugefügt werden der Mef. Wenn die Italiener den Präsidenten ernennen (derzeit ist Antonino Turicchi), werden die Deutschen den CEO ernennen.

Die Marke Alitalia

Routen, Fahrpläne, Tarife, Kundenmanagement, Treueprogramm, Handelsvereinbarungen: Dies und mehr gibt es zu integrieren und anzupassen. Und während Frankfurts erstes Ziel darin besteht, Ita in die Gewinnzone zu bringen, haben die Deutschen auch einen Traum: die Marke Alitalia wieder auf die Beine zu stellen.

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