Frankreich, Messerangriff auf die U-Bahn in Lyon: 4 Verletzte

Bei einem Messerangriff in der Jean-Jaurès-U-Bahn in der französischen Stadt Lyon sind am frühen Nachmittag vier Menschen verletzt worden. Das berichtete Reuters unter Berufung auf örtliche Behörden. Der Angriff ereignete sich in einem Waggon zwischen den Bahnhöfen Oullins und Charpennes. Bei dem vor Ort festgenommenen Messerstecher handelt es sich, wie die Lokalzeitung Le Progrès berichtet, um einen 27-jährigen Mann, der bereits in der Vergangenheit wegen psychiatrischer Störungen ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Angreifer vor Ort festgenommen

Nach Angaben des stellvertretenden Sicherheitschefs der Stadt, Mohamed Chihi, in einem Beitrag auf X wurde der Angreifer an Ort und Stelle von Polizisten festgenommen. „Unsere Gedanken sind bei den Verletzten“, fügte er hinzu. Der Lokalzeitung zufolge war dem Mann vor dem Angriff auf den Bahnsteigen der U-Bahn ein seltsames Verhalten aufgefallen.
Die Zeugen schlossen aus, dass er bei seinen Angriffen auf die Opfer ideologische oder religiöse Worte geäußert hatte. Nach Angaben eines Sprechers des U-Bahn-Sicherheitsdienstes war der Waggon zum Zeitpunkt des Eingreifens des Mannes voll. Unmittelbar nach der Messerstecherei versuchte der Angreifer, die Waffe, ein Springmesser, das später bei ihm gefunden wurde, zusammen mit einem Reisepass loszuwerden.

2 schwer verletzt, aber außer Lebensgefahr

Die Verletzten sind, wie erwähnt, 4, zwei davon wurden in den Bauch getroffen und sind ziemlich schwer, aber außer Lebensgefahr. Die anderen beiden erlitten Stichwunden in den Armen. Eine Frau, die unter Schock stand und Zeugin des Angriffs war, wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Tatsächlich war die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft nicht beteiligt.

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