Vermisste Touristin Sie fällt durch das riskante Manöver ihrer Freundin vom Motorboot

Vermisste Touristin Sie fällt durch das riskante Manöver ihrer Freundin vom Motorboot
Vermisste Touristin Sie fällt durch das riskante Manöver ihrer Freundin vom Motorboot

von Milla Prandelli

PISOGNE (Brescia)

Sie verschwand in den Gewässern des Iseosees vor Pisogne, an einem nicht näher bezeichneten Punkt des großen Gewässers in der Provinz Brescia, weil diejenigen, die bei ihr waren, nicht genau sagen können, wo es passiert ist. Und jetzt suchen wir keinen lebenden Menschen, sondern nur die Leiche von Chiara Mercedes Lindl, einer zwanzigjährigen Deutschen mit Wohnsitz in Bayern, die von einem leistungsstarken Motorboot der Familie einer Freundin von ihr gestürzt ist. Die Tragödie ereignete sich am Freitagabend kurz vor acht Uhr, als das Mädchen am Bug des zweihundert PS starken Bootes saß. Während der Fahrt übernahm ein 23-jähriger Freund das Steuer, der möglicherweise nicht richtig manövrieren konnte und zu stark beschleunigte, wodurch die junge Frau im Wasser landete. An Bord befanden sich auch seine Schwester und andere Freunde, die den Rettern keine genauen Anweisungen für die direkte Suche geben konnten.

Im Mittelpunkt der Anklage steht das Kontrollmädchen CK, gegen das derzeit wegen schuldhafter Körperverletzung ermittelt wird. Bald könnten jedoch weitere Tests durchgeführt werden, um herauszufinden, ob die Insassen des Luxusboots nüchtern waren und über die erforderlichen Qualifikationen zum Steuern eines Fahrzeugs dieser Leistung verfügten. Der einzige, bei dem ein Alkoholkonsum ausgeschlossen werden konnte, ist der Sohn des Motorbootbesitzers. Staatsanwalt Giovanni Tedeschi bewertet die verschiedenen Hypothesen. „Als alles passierte“, erklären sie am Lido Es war nicht klar, wer auf dem Boot war und wer sich umsah. Viele weinten vor Verzweiflung.“ Die Schwester der vermissten Person wurde krank. Von 118 gerettet, wurde sie unter Schock ins Krankenhaus in Lovere gebracht. Das Motorboot wurde beschlagnahmt. Bis gestern Morgen blieb es vor dem Campingplatz vertäut.

Die Eltern der Mädchen kamen aus Deutschland. Die Durchsuchungen wurden bis mindestens vier Uhr morgens durchgeführt. Taucher der Mailänder Feuerwehr stürzten ins Wasser. Leider ist das Gebiet, in dem Chiara hätte fallen können, zwischen Lovere und Pisogne, riesig. Etwa 4 Kilometer See mit einer Wassertiefe von fast 200 Metern. Gestern führte der Feuerwehrhubschrauber mehrere „Kamm“-Überflüge durch. Sie wurden verwendet, um sicherzustellen, dass sich kein Körper auf der Wasseroberfläche befand, und um zu entscheiden, die Taucher nicht tauchen zu lassen, da das Gebiet groß und der See zu tief ist. In den nächsten Stunden soll ein Roboter für die Unterwasserforschung aus Rom eintreffen und möglicherweise ein Sonar zum Einsatz kommen. Bürgermeister Federico Laini ging davon aus, dass heute versucht wird, die Bewegungen des GPS des Motorboots mit denen der Telefone abzugleichen, um die Leiche zu lokalisieren.

Die Tragödie ist eine Fotokopie eines ähnlichen Ereignisses, das sich vor einigen Jahren auch in Pisogne den Gästen des Campingplatzes widerfuhr. Dabei war ein niederländischer Tourist ums Leben gekommen. Am Gardasee gibt es allerdings noch eine andere Geschichte, die mit der Nutzung eines Motorboots zu tun hat. Im Jahr 2021 überwältigten zwei betrunkene deutsche Manager einen kleinen hölzernen Kropf, auf dem sich Umberto Garzarella, 37, und Greta Nedrotti, 25, befanden. In diesem Fall setzte die Justiz ihren Lauf fort. Vor einem Jahr wurden wegen Totschlags Haftstrafen von 4 Jahren und 6 Monaten und 2 Jahren und 11 Monaten verhängt. Aber der Fall des nautischen Mordes, auf den sich die Familien damals berufen hatten, existiert immer noch nicht.

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